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MORE OF GAZPACHO:

GAZPACHO: March Of Ghosts
- reguläre Version im Jewelcase -
Für mich überwiegt aber der Eindruck, dass Gazpacho ihre Kunst weiter verfeinern und diesmal ein besonders ruhiges und atmosphärisches Album eingespielt haben, das so viel wunderschöne, gespenstische Musik enthält, dass man mal wieder darin versinken kann.
C.Rode/BBS - 11/15 Punkten
Format: CD | BestellNr.: 13391
Preis: € 15,99
GAZPACHO: Night Deluxe 2CD
ab sofort lieferbar
Neuauflage als DELUXE 2CD im Digibook - die BonusCD enthält 3 Livetracks.
Format: CD | BestellNr.: 14827
Preis: € 14,99

GAZPACHO: MISSA ATROPOS 


VÖ: 26.11.2010 Neues Studioalbum der norwegischen New-Artrocker

" Mit der Türe ins Haus fallend beginne ich diesen Text mit meinem abschließenden Urteil über „Missa Atropos“: ein sehr hörenswertes Album, das jedoch nicht an die Klasse der beiden Vorgänger heranreicht.
Aber der Reihe nach: nachdem mir die ersten drei Gazpacho-Alben nicht nachhaltig im Ohr kleben blieben, wurde ich nach dem Wandel hin zu epischen Strukturen auf Night und Tick Tock zu einem großen Bewunderer der Norweger. Dass die Jungs um Sänger Jan-Henrik Ohme das Niveau dieser zwei Konzeptalben wiederholen könnten, habe ich nicht ernsthaft erwartet. Was mich nun allerdings vielleicht etwas enttäuscht, ist die Rückkehr der Band zu „kürzeren Stücken".
Der an Hogarth/Marillion angelehnte Artrock, dem die Band in der Vergangenheit frönte, wird hier mit etwas mehr Power dargeboten (teilweise ähnlich griffig wie der Tick Tock-Opener „Desert Flight“), ohne dass der Sound dadurch an Pathos verliert. Große Gesten und eine ordentliche Portion Atmosphäre sind nach wie vor die Essenz der Musik von Gazpacho. Gut, etwas anderes war auch nicht wirklich zu erwarten.
Auch “Missa Atropos“ ist wieder ein Konzeptalbum: Ein Mann zieht sich in einen Leuchtturm zurück um eine Messe für Atropos zu schreiben. It's a Prog-World! Atropos war eine der drei Schicksalsgöttinnen der griechischen Mythologie und hatte die Aufgabe, den Lebensfaden mit ihrer Schere zu zerschneiden. Drei verschiedene Ansätze nimmt der Protagonist auf – die drei thematisch verbundenen Teile sind jedoch musikalisch nicht miteinander verknüpft, so dass kein Fluss entsteht, der die Vorgänger so glänzen ließ.
Songs wie „Defense Mechanism“ werden trotzdem für kein verwundertes Augenreiben unter den Fans sorgen - Gazpacho bleiben eben Gazpacho. Qualitative Schwankungen sind im Verlauf des Albums nicht auszumachen, der Hörer bekommt das, was er erwartet.
Doch trotz dieser Worte gefällt mir das Album von Mal zu Mal besser…mal sehen wo das noch endet. Massenkompatibel ist „Missa Atropos“ wieder nicht und es ist klar, dass es von vielen Hörern geliebt werden wird, während andere sich einmal mehr zu einem fröhlichen Mittagsschläfchen animiert fühlen werden.
Letztendlich bleibt ein feines Album, das Gazpacho für kommende Taten aber wieder Luft nach oben lässt – doch ich wiederhole mich...
EDIT:
Nachdem ich das Album über mehrere Wochen immer wieder gehört habe muss ich diese Rezi doch etwas ergänzen. Zum einen ist es unglaublich, wie perfekt Gazpacho den „neuen“ Marillionstil imitieren können ohne dabei wie wie ein Klon zu klingen. Der Aufbau von Songs à la „Defense Mechanism“ ist so marillion...die Norweger haben wirklich verdammt gut hingehört. Während es durchschimmern mag, dass ich während des Schreibens der ursprünglichen Rezi noch etwas hin und hergerissen war, bin ich inzwischen doch recht überzeugt von „Missa Atropos“ und schließe nun endgültig mit dem Hinweis, dass meine Wertung doch mehr in Richtung 12 als 11 tendiert. "
Review: Gün Schote/BBS - 11/15 Punkten

Format: CD | BestellNr.:11602 | Preis: € 12,99  



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