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MORE OF DREAM THE ELECTRIC SLEEP:

DREAM THE ELECTRIC SLEEP: Heretics
++ BREAKING NEWS ++ DREAM THE ELECTRIC SLEEP werden auf dem diesjährigen NIGHT OF THE PROG Festival ihr Europadebüt geben ++ Zeit also sich mit den beiden bisher erschienenen Alben "Heretics" und "Lost And Gone Forever" einzudecken. ++
Freunde der kunstvollen Rockmusik warten sehnsüchtig auf die neuen Veröffentlichungen von ANATHEMA und CRIPPLED BLACK PHOENIX. Ich kann diesen Musikfans nur empfehlen, die Zwischenzeit mit DREAM THE ELECTRIC SLEEP (DTES) zu überbrücken. Und wer weiss, vielleicht wird man zu der Einschätzung kommen, dass der progressive Art Rock auf "Heretics" den kommenden Alben der namhafteren Bands sogar ebenbürtig ist.
Thomas Becker/Powermetal.de - 9/10 Punkten
Format: CD | BestellNr.: 17130
Preis: € 14,99

DREAM THE ELECTRIC SLEEP: LOST AND GONE FOREVER 


VÖ: 03.02.2012
Was liegt für eine Band aus Kentucky näher, als das Leben eines einheimischen Grubenarbeiters musikalisch zu verarbeiten, zumal man im Konzept-freudigen Prog unterwegs ist? DREAM THE ELECTRIC SLEEP nehmen sich damit lose der Geschichte der Großeltern von Kopf Matt Page an, und zwar auf anders, als das bunte Cover vermuten mag, ausdrücklich nicht traditionelle Weise. DTES sind stärker im New Artrock verwurzelt, so man unbedingt Schubladen öffnen möchte. Sie lassen sich lange Zeit, um liedhafte Strukturen herauszuarbeiten, bereits im eröffnenden Titelstück. Page singt erst nach gut der Hälfte der Spielzeit, nachdem sich das Trio in reichlich Hall gehüllt hat. Mit dem unmittelbaren „Coal Dust and Shadows“ wird die Dringlichkeit offenbart, die hinter der Thematik steckt: „Lost And Gone Forever“ liegt der Gruppe sehr am Herzen, und dies wird mit Musik auf den Hörer transferiert, die nach kompakten PINK FLOYD klingt („Canary“), dann Orgel-schwangeren Seventies-Rock mit neumodischer Indie-Fistelstimme nachäfft („The Joneses“) und vor allem immer wieder Klangwälle auftürmt, wie es OCEANSIZE und die Vordenker MOGWAI getan haben beziehungsweise immer noch tun. Anhaltend verdrossen sind DTES nicht, wie „Roots And Fear“ sowie der tongewordene Silberstreif am Horizont „Stay On The Line“ beweisen. Diese wie „Hold Steady Hands“ (COLDPLAY mit Arsch) sowie das die Dynamikextreme auslotende „Chasing Echoes“ wirken durchweg kompakt trotz leichter Überlänge und sorgen dafür, dass das Konzeptwerk nicht kopflastig herunterhängt oder -zieht. Das kurze „No Air“ berührt in seiner Direktheit, wohingegen „This Is This“ kurz vor Schluss einen postrockigen Höhepunkt markiert, nach dem nichts als ein akustisch intimes, mit Hinblick auf die Story ambivalentes Ende wie „What Will Be“ kommen kann. Oft hören, aufmerksam hören und zu begreifen suchen – eine äußerst nachhaltige Scheibe.
FAZIT: „Lost And Gone Forever“ sorgt mit nicht alltäglichem Konzept dafür, dass sich der Freund zeitgenössicher Prog-Bands mit DTES beschäftigen muss, denn statt einer bloßen Andienung an bekannte Schemata nutzt die Gruppe Stilmittel bloß, um tiefsinnige Musik mit sehr eigenständiger Basis zu veredeln und bei aller Individualität vertraut klingen zu lassen. Schön und selten.
Andreas Schiffmann / Musikreviews.de



Dream The Electric Sleep gibt es seit Ende 2009. Gleich nach der Gründung begannen die schon damals durch Mitgliedschaft in anderen Formationen erfahrenen Musiker mit der Arbeit an dem Konzeptwerk "Lost and gone forever", das 2011 erschien. Als musikalische Inspiration sollen u.a. Genesis, Rush, Killing Joke, Philip Glass, Neurosis, King Crimson, Pink Floyd, Radiohead, Led Zeppelin, U2 und Black Sabbath gedient haben.
So seltsam es für einige europäische Progressive Rock-Hörer auch klingen mag, das Konzept des Albums widmet sich den Problemen und Sorgen eines Kohlenbergarbeiters und seiner Frau, beide aus Eastern Kentucky. Wahrscheinlich immer noch interessanter als Probleme und Sorgen von Rittern und Zauberern. Textlich beginnt der erste Akt (ACT 1 - The Present) mit dem kurzen Rückblick auf das Leben der inzwischen 80-jährigen, kinderlosen und einsamen Frau des Bergarbeiters. Ein ziemlich graues Leben, wie es scheint, das rückblickend als nicht sehr erfüllt angesehen wird. Der zweite Akt (ACT 2 - The Past) erstreckt sich über die sechs darauffolgenden Kompositionen. "Canary" befasst sich textlich mit den Hoffnungen eines jungen Paares auf ein bescheidenes, möglichst sorgenfreies Leben. In "Joneses" geht es um die stressige Arbeitswelt, dessen stets wachsende Anforderungen den Bergarbeiter Jack doch zu überfordern drohen. In "Roots and Fears" wird die gleiche Problematik aus der Sicht der Frau des Bergarbeiters dargelegt, die ihren überarbeiteten Mann nur Abends zu sehen bekommt. In "Listen to me" wird schliesslich der Vorschlag des Bergarbeiters Jack an seine Frau Clementine unterbreitet mittels einer einfachen Fahrkarte für beide (one-way tickets) dem sinnlosen Leben zu entfliehen. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Am Anfang des dritten Aktes wird Jack unter Tage verschüttert und erstickt schliesslich, als Folge des Luftmangels. So heisst es in dem kurzen "No Air Left": "The air's too thick too black/ Too short to breath/ Eye's wide headlight fades/ There's no air left". Eine Geschichte, abwechselnd aus der Perspektive des Mannes und der Frau erzählt (beide Rollen werden allerdings von dem zeitweilig an einen etwas älteren Geddy Lee erinnernden Matt Page gesungen), die eventuell doch unter die Haut gehen kann.
Und was ist mit Musik? In "Lost and gone forever" und "Coal dust and shadows" hört man Einflüsse von Porcupine Tree, oder Pink Floyd, wobei im Letzteren auch starke Rush-Anklänge zum Vorschein kommen. "Canary" scheint mir mit einer Country-beeinflussten Led Zeppelin-Nummer vergleichbar zu sein. Für "Joneses" hat man sich eine nicht oft gehörte Mischung aus balladesk-schleppendem Mainstream-Rock, Pink Floyd und tonnenschwerem Stoner Rock ausgedacht. Erst ab da wird mir klar, dass ich von Dream The Electric Sleep in Zukunft gerne mehr hören möchte, selbst wenn einige Stücke etwas in die Länge gezogen wirken können. Die epische Länge von 6 bis 8 Minuten kann man vielleicht als psychedelisch-postrockige Komponente werten. Wenn die Band den Namen U2 schon selber fallen lässt, so treffen in "Roots and fears" möglicherweise Rush, U2, eine Prise Country-Rock und Enchant aufeinander. Der Gitarrist und Sänger spielt auch gerne Banjo, was man wirklich nicht von allen Sängern/Gitarristen behaupten kann. Unter ähnlichen Vorzeichen geht es dann musikalisch weiter, so dass sich Anmerkungen zu jedem einzelnen Stück erübrigen.
Wer Einflüsse wie Mainstream-Rock, Hard-Prog, Folk, Floydiges und Psychedelisches überzeugend verarbeitet hören möchte, der sollte sich das Debütwerk von Dream The Electric Sleep zu Gemüte führen.
Review: Siggy Zielinski/BBS

Format: CD | Cat-No:13398 | Price: € 14,99  



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