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MORE OF CHRIS:

CHRIS DUARTE GROUP: My Soul Alone
ab sofort lieferbar
Chris Duarte recorded his new album My Soul Alone" this past October at Prairie Sun Studios in Cotati, California. He used studio musicians on this project with Steve Evans on bass and Aaron Haggerty on drums (Aaron also played on "Blues In The Afterburner"). Chris sent some dispatches from the sessions that you can read HERE The touring band will feature Dustin Sargent on bass and Dave Anthony on drums. It'll be great to see Dustin again, he played in the Chris Duarte Group back in 2006.
Format: CD | BestellNr.: 15502
Preis: € 16,99
HEATHER FINDLAY & CHRIS JOHNSON: Live at the Café 68
Unplugged versions from their respective back catalogues showcasing songs they have individually written for Mostly Autumn, Halo Blind (nee Parade), Odin Dragonfly and The Evernauts.
Format: CD | BestellNr.: 13701
Preis: € 15,99

CHRIS: CITY OF LIGHT 


VÖ: 26.10.2012
Chris bleibt bei seinem Konzept der One-Man-Show und diese weist ihn sowohl als versierten Multiinstrumentalisten als auch als cleveren Produzenten aus. Die Art und Weise wie er aus dem eher retroproggigen Sound seines letzten Albums eine trippige, moderne Prog-Variante heraus entwickelt, nötigt schon Respekt ab. Damit hat sich Chris klanglich von seiner Stammband Sky Architect spätestens jetzt vollständig gelöst. Da sind massive elektronische Elemente wie bei Frost oder auch Saga: Wuchtige Synthiebassflächen und –stakkatos stellen die Stücke auf eine klanglich sehr voluminöse Basis, auf der sich die teils synthetisierte, harte Rhythmusgitarre gewaltig entfaltet. Dazu soliert Chris mit knarzenden und quietschenden Keyboardsounds und bringt das Klanggebilde mit teils trippigen Drum’N Bass-artigen Schlagzeugpatterns ordentlich auf Tempo. Ganz klar, dass man bei diesem rhythmischen Ansatz sofort an die Labelmates von Brother Ape denken muss. Frappierend ist diese Mischung aus Frost, Brother Ape und dem wiederbelebten IQ-Ableger The Lens – alles vorgetragen mit diesem eigenen klinisch-voluminösen Klang und knalligem, getriggertem Schlagzeug. Dieser Drumsound überrascht insbesondere, weil Chris ja selbst Schlagzeuger ist – aber eben genau in dieser Art, klanglich neues zu probieren, zeigt sich sein Talent als Produzent. Ein wenig auf der Strecke bleiben da schon einmal die Melodien, die gut sind, aber sich nicht nachhaltig festsetzen. Das Gesamtkonstrukt lebt eindeutig vom Arrangement. In den ruhigen Momenten setzen die trippigen Schlagzeugfiguren aus und hier findet man am ehesten einmal Momente des Retroprogs. Hier überrascht Chris auch einmal mit Akustikgitarren, Mellotron- und Pianopassagen, die den modernen Kontext gelungen kontrastieren. Die klangliche Opulenz kann den Hörer auf Dauer schon etwas beanspruchen, insbesondere durch den recht sterilen Sound oder auch verzerrte Vocals, die man sonst in dieser Dosis einfach nicht gewöhnt ist. Auch die extrem hohe Frequenz an Taktwechseln fordert Tribut: Innerhalb von 30 Sekunden muss man sich von einer Piano-Ballade zu Trip-Hop-Up-Tempo und weiter zu salvenartigen Synthiebass-Attacken hangeln – und dann wieder zurück. Aber das ist stark gemacht, ohne Frage: Zeitgenössischer, technischer und moderner Art-Rock bei dem man Neo-Prog, Retro-Prog, Art-Pop, Fusion und Trip-Hop finden kann. Sollte man unbedingt gehört haben. (H.Schmidt/BBS - 12/15)

Format: CD | BestellNr.:14907 | Preis: € 12,99  



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