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SEEKING RAVEN: THE ENDING COLLAGE 


VÖ: 30.09.2016
Tipp Des Monats 10/2016 - www.babyblaue-seiten.de
János Krusenbaum ist ohne Zweifel ein guter Musiker und Komponist, sowie ein Individualist. Er bestimmt alles selbst und hat die Songs im Alleingang geschrieben. Dass er auch noch fast alle Instrumente selbst eingespielt hat und eine Band im eigentlichen Sinne fast gar nicht besteht wundert dann auch nicht mehr. Das beeinflusst aber die Qualität der Musik nicht. Als Fan von Pain of Salvation hat er sich kürzlich ebenfalls geoutet. Nach intensiver Beschäftigung mit diesem Werk muss ich zugeben, dass man das tatsächlich hört. Vor allem die neueren Einspielungen von PoS beeinflussen Krusenbaum. „The Ending Collage“ ist somit auch ein sehr kreatives, abwechslungsreiches und mit vielen Ideen gespicktes Album geworden und pendelt zwischen unzähligen Stilen hin und her. Das geht von New Artrock über Retroprog zu Folk und gelegentlichen härteren Sounds im Metalbereich. Letzteres ist allerdings sehr reduziert worden im Vergleich zu seinem Debüt „Lonely Art“, das ich ja erst kürzlich besprochen habe. Textlich geht es um eine untergehende Welt, die aber durch eine neue ersetzt wird. Utopia lässt grüßen. Musikalisch geht es aber weniger futuristisch zu, im Gegenteil. Seeking Raven schauen gerne zurück in die Musikhistorie und bedienen sich öfters an den alten Progheroen. Das ist ja auch nicht falsch, sofern man der Musik auch neue Wendungen und Themen hinzufügt. Und das tut die Band. So beginnt das Album mit ROAD TO THE CITY und REQUIEM mit ungeheuer schönen Melodien, viel Abwechslung zwischen leichtem Folk und harten Riffs und gutem Gesang. Diese Beschreibung passt auch auf eine Reihe weiterer Songs wie A SECOND CHANCE mit leichten Latinoeinlagen, THE HIGH ART OF FLYING und IT'S OKAY mit Flöte. Die Vokalarbeit ist im Vergleich zu seinem Debüt bedeutend besser geworden. Völlig anders klingt BRAVE NEW WORLD mit seinen elektronischen Sounds und seinem Gangstarap. Aggressiv, aber passend zur harschen Kritik an der Gesellschaft im Text. Auch THE MOVIE'S END kommt mit seinen synthetischen Bässen unkonventionell daher. Doch auch die Folkelemente kommen nicht zu kurz und erklingen vor allem im kurzen A-Capella Song ROSE sowie im luftigen und nach Sommerregen riechenden SUMMER DAYS. Das mit einer wunderbaren Frauenstimme veredelte DANCE DARLING DANCE und das mit A-Gitarre und schöner Harmonie komponierte I THE RAVEN gehören ebenfalls zu den starken Momenten eines sehr gelungenen Albums. Krusenbaum sieht seine Band als sein persönliches Lebenswerk. Das ist durchaus sein Recht, da er ja alles im Alleingang komponiert und fast alles alleine einspielt. Trotzdem hoffe ich eines Tages erleben zu dürfen, dass er seine durchaus gelungenen Kompositionen von einer „richtigen“ Band einspielen lässt. Zusätzliche Glanzlichter wären sicherlich garantiert und in der Proggemeinde würde dann definitiv kein Weg mehr an ihm vorbei führen. Das Album erscheint am 30.9.2016 und ist ein „Must Have“ für Freunde von melodischem und innovativem Prog. Es wächst mit jedem Hören.
Marc Colling/BBS - 12/15 Punkten

Format: CD | BestellNr.:22760 | Preis: € 14,99  



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