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PERFECT BEINGS: PERFECT BEINGS 


VÖ: 2014
Nachdem sich Moth Vellum nach (leider) nur einem Album aufgelöst hatten, begab sich Mitbegründer Johannes Luley auf die Suche nach Mitstreitern für sein neues Projekt. Im Frühjahr 2013 hatte er dann seine Truppe zusammen und begann in seinem My Sonic Temple Studio mit den Aufnahmen zum Debütalbum, das lose auf einem Sci-Fi-Roman mit dem Titel „Tj and Tosc“ aufbaut.
Dies dreht sich um Themen wie Transformation, Identität, Technologie und Liebe in einer postapokalyptischen Welt. Es stellt sich schnell heraus, dass es sich hierbei nicht einfach nur um Moth Vellum Reloaded handelt, sondern um eine leichte, aber nicht unerhebliche Neujustierung. Perfect Beings hat zwar erneut immer wieder mal deutliche Yes-Bezüge, wirkt aber im Gegensatz zum Vorgänger moderner, lockerer, abwechslungsreicher. So geht es zunächst einmal eher poppig los, die Art der Präsentation im Opener erinnert mich ein wenig an die Buggles. Und es wird schnell deutlich, dass Sänger Ryan Hurtgen mit seinem eher Prog-untypischen Gesang für eine besondere Note sorgt. Das geht dann auch schon mal in Richtung Stackridge. Ein gutes Beispiel für die These, dass man sich vom Moth Vellum Sound losgelöst hat, ist der Titel „walkabout“. Es geht recht friedlich mit Lagerfeueratmosphäre los, die Gesangsarrangements erinnern mich hier kolossal an Amazing Blondel zu Mulgrave Street Zeiten. Doch im Laufe des Songs ändert sich die Atmosphäre, es geht dann eindeutig in Prog-Gefilde. In eine Keyboardschleife mit sphärischer E-Gitarrenbegleitung mischt sich Schlagzeuger Fliszar ein. Sehr interessanter Song. Dass Johannes Luley offensichtlich ein Yes-Fan ist, ist unüberhörbar. Auch wenn einige Songs schon fast Radiokompatibilität besitzen, so ist doch auch bei Perfect Beings ein starker Yes-Einfluss zu spüren. Das äußert sich zum einen in immer wieder mal an Squire erinnernde Bassläufe. Was nicht weiter verwundert, denn Luley entdeckte Bassist Tristram auf YouTube, wo dieser sich mit einer Präsentation von „roundabout“ vorstellte. Doch noch prägnanter spiegelt sich dies im Gitarrenspiel von Johannes Luley wider. Da sind immer wieder mal Einlagen zu hören, die an allerbeste Steve Howe Zeiten erinnern. In „removal of the identity chip“ beispielsweise steuert man eindeutig einem Höhepunkt in typischer „awaken“-Manier entgegen, was in diesem Fall dann auch die Art des Keyboardspiels betrifft. Aber diese Yes-beeinflussten Parts stellen nur eine Seite von Perfect Beings dar. Die kontrastreichen Songs sind in einer Art zusammengestellt, die mir echten Hörspaß bietet. Als ich erste Schnipsel im Internet gehört hatte, gefiel mir das noch nicht so, speziell der Gesang. Heute, nach mehreren kompletten Durchläufen, muss ich feststellen, dass mir gerade auch der Gesang sehr gut gefällt, der hervorragend ins Gesamtbild passt. Ein absolut gelungenes Debüt und, wie bereits erwähnt, defintiv keine Moth Vellum Kopie. Und es stecken übrigens jede Menge schöne Melodien drin!
Jürgen Meurer/BBS - 12/15 Punkten

Format: CD | BestellNr.:24758 | Preis: € 15,99  



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