RUIN AND REVERIE
(feat. Ray Alder) The Seeds Of Chaos
RUIN AND REVERIE
(feat. Ray Alder) The Seeds Of Chaos
€16.99
This product will be released on 29 October 2026
| Product number: | 44563 |
|---|---|
| Label: | Just For Kicks |
| Format: | CD |
| Genre: | PROGRESSIVE |
| Date of release: | October 29, 2026 |
Product information " (feat. Ray Alder) The Seeds Of Chaos"
US-Import-CD: EPISCHER PROGRESSIVE METAL MIT DER STIMME VON FATES WARNING!
Mit The Seed of Chaos präsentiert das amerikanische Progressive-Metal-Projekt Ruin And Reverie um Gitarrist und Komponist Peri Rocha ein ambitioniertes Konzeptalbum, das musikalische Raffinesse mit einer packenden Science-Fiction-Geschichte verbindet. Als prominenten Mitstreiter konnte Rocha keinen Geringeren als Ray Alder (Fates Warning, Redemption) gewinnen, der nicht nur sämtliche Gesangsparts übernimmt, sondern auch alle Texte und Gesangsmelodien geschrieben hat.
In zehn miteinander verbundenen Kapiteln erzählt das Album vom dramatischen Exodus der Menschheit von einer sterbenden Erde und ihrer verzweifelten Suche nach einer neuen Heimat im Universum. Eine Geschichte über Hoffnung, Verlust, Überleben und die Frage, ob die Menschheit aus ihren Fehlern lernen kann.
Musikalisch erwartet den Hörer eine faszinierende Mischung aus druckvollen Gitarrenriffs, komplexen Rhythmen, atmosphärischen Keyboards, großen Melodien und cineastischen Klanglandschaften. Mal kraftvoll und technisch anspruchsvoll, mal melancholisch und introspektiv, entfaltet sich ein vielschichtiges Werk, das besonders durch Ray Alders unverwechselbare Stimme an emotionaler Intensität gewinnt.
Neben Alder und Rocha sorgen die international erfahrenen Musiker Eleni Nota (Drums), Alexandre Panta (Bass) und Flavio Sallin (Keyboards) für eine beeindruckende musikalische Umsetzung.
Ein spannendes Progressive-Metal-Debüt für Fans von Fates Warning, Redemption, Queensrÿche, Threshold und Dream Theater!
A progressive metal concept album about humanity's exodus from a dying Earth and the desperate search for a new home.
Across ten interconnected tracks, The Seed of Chaos chronicles humanity's final chapter on a dying planet and its first steps into the unknown — exploring the psychological, political, and cosmic weight of leaving everything behind. Every track a chapter. Every transition intentional.
Heavy and melodic. Intricate and cinematic. A journey designed to be heard front-to-back.
Line-Up:
Mark Sugar
José Salazar
Chris Black
Lee Smith
Tracklist:
Part I: Signals – 2:40
Part II: Project 2552 – 3:12
Part III: Rise – 5:35
Part IV: Into the Nothing – 9:44
Part V: Fractured Entropy – 6:20
Part VI: Without Night, Without Day – 4:12
Part VII: Drifting Away – 4:03
Part VIII: Newfound Existence – 11:23
Part IX: Pull Of Fate – 4:57
Part X: Under The Stars – 8:26
Gesamtlaufzeit: 60:32 Min.
Es soll ja Menschen geben, für die ist jede Veröffentlichung mit Ray Alder ein Feiertag. Die Experten kämpfen ja heutzutage immer noch mit sehr großem Eifer darum, wer der bessere Sänger bei Fates Warning war. Der Fall Arch - Alder hat ja fast die gleichen, fast religiösen Ausmaße wie DiAnno -Dickinson. Dass der Mann ein fantastischer Sänger ist, kann man auch bei Engine, Redemption, North Sea Echoes, A-Z oder seinen Soloalben nachhören. Aber anscheinend hat Ray Alder mehr Stunden an einem Tag zur Verfügung als handelsübliche Menschen, denn es ist noch Zeit für ein neues Projekt. Zusammen mit Gitarrist und Komponist Peri Rocha wurde Ruin and Reverie gegründet. Das Line-up wurde mit Schlagzeugerin Eleni Nota (Nervosa), Bassist Alexandre Panta (Hibria) und Keyboarder Flavio Sallin (The Heathen Scythe) vervollständigt.
Das Debutalbum des Projektes "The Seeds of Chaos" ist ein Science Fiction Konzeptalbum. Es dokumentiert das letzte Kapitel der Menschheit auf der Erde und ihre ersten Schritte ins Unbekannte – und erforscht das psychologische, politische und kosmische Gewicht, eine ganze Spezies auf der Suche nach einem neuen Zuhause unter den Sternen zu entwurzeln. Grundidee des Konzeptes entsprang Peris Essay aus dem Jahr 2022 "Humankind Was an Accident". Die Geschichte kann man auch auf der Homepage der Band nachlesen.
Kommen wir zur Musik. Es wird moderner, cineastischer Progmetal geboten. Meistens ziemlich wuchtig gespielt. Die moderne, donnernde Produktion tut ihr übriges, um das Album recht heavy klingen zu lassen. Schon die beiden Quasi-Intros, " Pt. I: Signals", das anfangs ruhig, nur mit einem Klavier beginnt, geht in ziemlich schwere Gitarrenriffs über, die mit Gesprächscollagen untermalt werden und "Pt II: Project 2552", das auch nur mit verzerrtem Sprechgesang verziert wird, zeigen die düstere, cineastische Grundstimmung. Genau mit dieser Härte geht es über in den ersten richtigen Song, "Pt. III: Rise". Die Stimme von Ray Alder rückt die Musik automatisch in eine Fates Warning Nähe. Der Bass und das Schlagzeug wurden fabelhaft produziert und sind im Gesamtmix sehr gut hörbar.
Die Konzeptstory wurde sehr gut in die Musik eingebettet. Viele spacig anmutende Sounds, ruhige Parts, in denen auch Zeit ist die Geschichte zu erzählen. Tolle Arbeit an allen Instrumenten, alles wirkt bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Die härteren Elemente lassen in meinem Kopf immer wieder Bands wie Haken, Earthside aber auch Threshold auftauchen. All dies wird vereint auf dem epischen Herzstück des Albums : "Into the Nothing". Die Stimme von Ray verliert kein bisschen von ihrer Strahlkraft. Der ein oder andere Gänsehautmoment kommt da automatisch.
Bei der Singleauskoppelung "Without Night, Without Day" gibt es wunderbare Keyboardsounds, die herrlich an die 80er Jahre erinnern. Der Song hat generell leichte AOR Anleihen. Supereingängige Gesangsmelodien. Rhythmisch nicht allzu anspruchsvoll mit einem tollen kurzem Gitarrensolo. Generell sind ALLE Solos der Gitarre wirklich gut. Sehr harmonisch und melodisch gehalten, schmiegen sie sich immer an die Songs an, anstatt sich brachial in den Vordergrund zu drängen. Gilt im Prinzip für jedes Instrument. Sehr ausgewogen abgemischt. Man hört alle spielerischen Feinheiten, ohne dass irgendein Instrument besonders herausstechen würde. Das ist der Band sehr gut gelungen. Für die Produktion ist Rodrigo Oliveira verantwortlich, der eher im Thrash/Death Metier agiert, hier aber eine tolle Arbeit, mit viel Fingerspitzengefühl abgeliefert hat. Nachzuhören bei der tollen Ballade "Drifting Away".
Mit "The Seed of Chaos" gelingt Ruin and Reverie ein bemerkenswert reifes Debüt. Die Band verbindet musikalische Klasse mit erzählerischem Anspruch und emotionaler Tiefe, ohne sich in technischen Spielereien zu verlieren. Fans von Fates Warning, Redemption, Queensrÿche oder modernerem Progressive Metal a la Haken finden hier ein Album, das sowohl musikalisch, als auch konzeptionell überzeugt. Man merkt, dass hier Leute am Werk sind, die schon ihr Leben lang Musik machen. Wenn von dem Projekt noch ein, zwei Alben auf diesem Niveau folgen, könnten sich Ruin and Reverie an der Spitze des Progmetals etablieren. Ein sehr starkes Debut, dass am besten am Stück und mit Kopfhörern gehört werden sollte. Bei jedem Durchlauf werdet ihr immer wieder neue Details entdecken. So soll es ja im Prog auch sein.
Review: C. Zeiger / BBS – 13/15 Punkten
Sicherheits- & Herstellerinformationen:
Just For Kicks Music
Forsthof Julianka
25524 Heiligenstedten
Deutschland
info@justforkicks.de
| Format: | CD |
|---|---|
| Genre: | PROGRESSIVE |
