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A COSMIC TRAIL

Third CD Digi

Product information " Third CD Digi"

13 Jahre nach „II. Mistral“ erscheint, schlicht „Third“ betitelt, das neue Album von A COSMIC TRAIL.
Auf das bereits vorab veröffentlichte 15-minütige „Terra 877“ folgen drei weitere Instrumentalstücke, die teilweise deutlich massiver und härter klingen, ohne je ihre melodische Seele zu verlieren.
Das dritte Werk von A COSMIC TRAIL entzieht sich jeder Kategorisierung und versteht sich als klares Statement für echte Musikhörer – nicht für bloße Konsumenten.
„Third“ wird ab dem 13.03.2026 als limitiertes CD-Digipack erhältlich sein.


13 years after “II. Mistral”, A COSMIC TRAIL return with a new album simply titled “Third.”
Following the previously released 15-minute track “Terra 877,” three additional instrumental pieces unfold, at times significantly heavier and more massive in sound - without ever losing their melodic soul.
A COSMIC TRAIL’s third work defies categorization and stands as a clear statement for true music listeners rather than mere consumers.
“Third” will be released on March 13 as a limited CD digipack edition.



Review Saitenkult.de / Michael Haifl - 9/10 Punkten:
Dreizehn Jahre nach ´II: Mistral´ melden sich A COSMIC TRAIL mit ´Third´ zurück – einem Album, das so überrascht, als hätte es all die Jahre im Verborgenen weitergearbeitet. Für Mastermind Markus Ullrich kein Nostalgieprojekt, kein Pflichtprogramm, sondern ein Werk mit klarer Marschroute. Vier Instrumentalstücke, die wie eigenständige Kapitel stehen und zusammen doch eine geschlossene Einheit ergeben.

Den Auftakt macht ´Terra 877´, ein knapp fünfzehnminütiges Prog-Epos, das sich die Zeit einfach nimmt. Ein sinfonischer Einstieg legt einen breiten Teppich, dann steigt Markus Ullrich mit pulsierender Gitarre ein, erst warm und weit, im nächsten Moment schneidend und metallisch. Sprachsamples blitzen auf, als kämen sie aus einem fernen Kontrollraum, während sich das Stück in ein postrockiges Aufbäumen steigert. Riff-Attacken brechen durch, die Drums von David De Liniers treiben mit wachsender Intensität, bis der Rhythmus selbst zu singen scheint. Später folgen weitere Sprachsamples und schließlich hebt Victoria mit ihrem wortlosen Sopran an – klar, hoch und fast sakral. Unter ihr lodert ein kontrolliertes Trommelfeuer, Synthesizer schimmern darüber, ehe sich alles noch einmal in eine große, hymnische Passage erhebt. Gegen Ende kehrt die gefühlvolle Gitarre zurück, als würde sie die Erde noch einmal umrunden. Die Bedeutung des Titels – die Erde von Anfang bis Ende in 877 Sekunden – bekommt plötzlich Gewicht.

´Rora´ beginnt mit wuchtigen Drums, die sofort Präsenz zeigen. Alle Instrumente ziehen gemeinsam los, dann nimmt die Gitarre die Energie kurz zurück und formt melodischere Momente, die beinahe balladesk wirken. Doch die Vehemenz kehrt zurück, metallisch und breit. Die Melodie wird ausgeleuchtet, variiert, gesteigert, bis sie sich in einem rockigen Finale entfaltet. Kurz vor Schluss wird sie noch einmal sanft angespielt, fast wie ein leiser Gruß – dann bricht das Stück entschlossen ab.

´Reversio´ setzt auf einen raueren Ton. Metallische Gitarren treffen auf kraftvolle Schläge, die sich tief in den Körper setzen. Markus Ullrich legt schwere, schleppende Motive vor, die sich allmählich beschleunigen. David De Liniers nutzt den Raum für kleine, lässige Akzente, bevor das Stück Fahrt aufnimmt. Die Gitarren beginnen zu zwirbeln, das Schlagzeug drückt nach vorne, und plötzlich jubiliert das Hauptthema in hoher Lage. Eine kurze rhythmische Einlage sorgt für Spannung, dann schraubt sich die Melodie hektisch nach oben, fast ekstatisch, als würde sie sich selbst überholen.

´Ver´ trägt den Gedanken des Frühlings in sich, ohne in Idylle zu verfallen. Der Rhythmus wirkt zunächst ruppig, fast widerspenstig, während die Melodie um die Ecke gedacht ist und sich erst allmählich erschließt. Dann öffnet sich das Stück, breitet sein Thema aus und gewinnt an Glanz. Die Saiten summen, die Harmonien leuchten, und erneut erscheint Victorias Sopran, diesmal heller, freier, wie ein Lichtstrahl nach einem langen Winter. Am Ende steht ein gesprochenes Zitat aus Hermann Hesses Gedicht „Im Nebel“: „Wahrlich, keiner ist weise / der nicht das Dunkel kennt / das unentrinnbar und leise / von allen ihn trennt.“ Diese Worte geben ´Third´ einen philosophischen Rahmen. Das Album kreist um Größe und Einsamkeit, um Aufbruch und Rückzug. Die Musik kennt Härte, kennt leise Zwischentöne – und akzeptiert das Dunkel als Teil des Ganzen.

Mit ´Third´ beweisen A COSMIC TRAIL, dass instrumentale Musik weit mehr sein kann als bloßes stilistisches Kokettieren. Dieses Album fordert Aufmerksamkeit, Geduld und Offenheit. Wer sich darauf einlässt, erlebt eine cineastische Reise zwischen Progressive Metal, Post Rock und orchestraler Wucht. Ein Werk für Hörer, die Musik als Erlebnis begreifen.



Sicherheits- & Herstellerinformationen:
Just For Kicks Music
Forsthof Julianka
25524 Heiligenstedten
Deutschland
info@justforkicks.de

Format: CD
Genre: PROGRESSIVE

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