GREAT WIDE NOTHING
A Shout Into The Void
GREAT WIDE NOTHING
A Shout Into The Void
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| Artikelnummer: | 43884 |
|---|---|
| Label: | Astronomy Recording |
| Format: | CD |
| Genre: | PROGRESSIVE |
| Erscheinungsdatum: | 16.07.2026 |
Produktinformationen " A Shout Into The Void"
Great Wide Nothing gehörten zu den positiven Überraschungen 2025. Ich hatte noch nie was von der Band gehört und hatte nach den Kritiken, die ich so las auch eigentlich keine große Lust daran was zu ändern. Prog-Punk, Indie/Alternative Einflüsse, Synthwave sind jetzt keine Beschreibungen, die mich aufhorchen lassen. Doch irgendwann raffte ich mich dann doch mal, um ins das Album reinzuhören. Zum Glück, da wäre ein starkes Stück Musik an mir vorbeigegangen.
Schon nach den ersten atmosphärischen Keyboardklängen prescht der Opener "Utopia" furios los. Das Schlagzeug hat wirklich einen punkigen Touch. Der Bass treibt das Lied die ganze Zeit an. Der perfekt unperfekte Gesang passt wie Topf-Deckel. Trotz des ernsten Themas (wir sind für die Welt verantwortlich, auch in die Richtung in der sie sich bewegt) ist "Utopia" eine Mitsing/Gröl Hymne par Excellence. Als Stimmungsaufheller unbedingt zu empfehlen.
Das ganze Album wird hauptsächlich von Keyboard, Piano und Synthklängen getragen. Die Gitarre spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle. Genau wie bei "Rules of Engagement". Immer wieder aufgelockert von kurzen Keyboardeinlagen verliert das Lied nie an Spannung. Der Refrain fließt wie Honig in die Gehörgänge. Das Lied erinnert fatal an The Night Flight Orchestra.
Produziert wurde das Album im DIY-Verfahren in einem improvisierten Kellerstudio in North Georgia. Die etwas raue, nicht klinische Produktion unterstreicht den punkigen Charakter der Band. Emotion schlägt Technik. Trotzdem klingt alles noch sehr sauber. Sehr gut, manchmal muss auch mal der Mut belohnt werden eigene Wege zu gehen.
"Chain of Command" handelt von Machtstrukturen, Autorität und blindem Gehorsam. Fast glaubt man das Lied versucht dem Ganzen zu entfliehen. Hier spielt das treibende Schlagzeug wieder eine große Rolle. Der Song ist recht flott gehalten. Die Keyboardsolos in der Mitte und gegen Ende des Liedes sind sehr gut gelungen.
Die Wandlungsfähigkeit der Band zeigt sich dann bei "Brain on Fire". Hier geht es fast schon in AOR-artige Gefilde. Inklusive Radiohitrefrain. Starke Gesangsleistung von Daniel Graham. Es muss nicht immer ein "großer" Sänger sein, manchmal reichen auch einfach gute Melodien. Durch die Keyboardlastigkeit ist man immer mit mindestens einem Fuß im Neo-Prog. Great Wide Nothing gelingt der Spagat zwischen (Neo)Prog Rock und wechselnden Stilen sehr gut.
Bei nächsten Lied hüpft die Band komplett in Richtung Neo-Prog. Das fabelhafte Instrumental "One Thousand Eyes" zeigt mal, was für spielerische Fähigkeiten die Jungs besitzen. Fast schon klassicher Prog der 70er Jahre wird soundmäßig transportiert in die Jetztzeit.
Jetzt schlägt das Pendel wieder in wilde Punkigkeit um. "The Parting of Ways" wird von fiebrigen Keyboardklängen eröffnet und der etwas hektische Anfang mündet in einen traumhaften, mehrstimmig gesungenen Refrain. Da sind sogar die kurzen "ohohohoh's" verziehen.
Ein vergessener Rockhit aus den 80ern? Ne, das ist nur "You're not in". Ein Song über Außenseiter und ausgeschlossen Sein. Manchmal vergisst man zwischen all den Melodien die ernsthaften Absichten der Texte. Gegen Ende wird das ganze durch tolle Rhythmik von Schlagzeug und Piano aufgelockert.
Beim Titeltrack und letzten Song zeigen Great Wide Nothing nochmal ihr ganzes Können. Traumhafte Gesangslinien, getragen von Piano und Keyboard. Der mehrstimmige Refrain bleibt für länger im Kopf. Das Album wird ruhig, nur mit Pianoklängen beendet.
Der Band ist mit ihrem vierten Studioalbum "A Shout Into The Void" ein echtes Highlight gelungen. Sehr vielseitig und versiert zeigen sich die drei Musiker. An Melodien wurde keineswegs gespart. Vieles bleibt direkt im Ohr haften. Die hohe Energie wird oftmals vom fabelhaften Schlagzeugspiel erzeugt. Der Sound der Tasteninstrumente ist famos.
C. Zeiger/BBS - 14/15 Punkten
Tracklist:
1. Utopia (5:38)
2. Rules of Engagement (5:39)
3. Chain of Command (4:13)
4. Brain of Fire (5:38)
5. One Thousand Eyes (7:13)
6. Parting of Ways (6:36)
7. You're Not In (4:39)
8. A Shout Into the Void (6:06)
Total Time 45:45
Line-up:
Daniel Graham / bass, guitars, vocals
Dylan Porper / keyboards, guitars, supporting vocals
Jeff Matthews / drums
Sicherheits- & Herstellerinformationen:
Just For Kicks Music
Forsthof Julianka
25524 Heiligenstedten
Deutschland
info@justforkicks.de
Schon nach den ersten atmosphärischen Keyboardklängen prescht der Opener "Utopia" furios los. Das Schlagzeug hat wirklich einen punkigen Touch. Der Bass treibt das Lied die ganze Zeit an. Der perfekt unperfekte Gesang passt wie Topf-Deckel. Trotz des ernsten Themas (wir sind für die Welt verantwortlich, auch in die Richtung in der sie sich bewegt) ist "Utopia" eine Mitsing/Gröl Hymne par Excellence. Als Stimmungsaufheller unbedingt zu empfehlen.
Das ganze Album wird hauptsächlich von Keyboard, Piano und Synthklängen getragen. Die Gitarre spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle. Genau wie bei "Rules of Engagement". Immer wieder aufgelockert von kurzen Keyboardeinlagen verliert das Lied nie an Spannung. Der Refrain fließt wie Honig in die Gehörgänge. Das Lied erinnert fatal an The Night Flight Orchestra.
Produziert wurde das Album im DIY-Verfahren in einem improvisierten Kellerstudio in North Georgia. Die etwas raue, nicht klinische Produktion unterstreicht den punkigen Charakter der Band. Emotion schlägt Technik. Trotzdem klingt alles noch sehr sauber. Sehr gut, manchmal muss auch mal der Mut belohnt werden eigene Wege zu gehen.
"Chain of Command" handelt von Machtstrukturen, Autorität und blindem Gehorsam. Fast glaubt man das Lied versucht dem Ganzen zu entfliehen. Hier spielt das treibende Schlagzeug wieder eine große Rolle. Der Song ist recht flott gehalten. Die Keyboardsolos in der Mitte und gegen Ende des Liedes sind sehr gut gelungen.
Die Wandlungsfähigkeit der Band zeigt sich dann bei "Brain on Fire". Hier geht es fast schon in AOR-artige Gefilde. Inklusive Radiohitrefrain. Starke Gesangsleistung von Daniel Graham. Es muss nicht immer ein "großer" Sänger sein, manchmal reichen auch einfach gute Melodien. Durch die Keyboardlastigkeit ist man immer mit mindestens einem Fuß im Neo-Prog. Great Wide Nothing gelingt der Spagat zwischen (Neo)Prog Rock und wechselnden Stilen sehr gut.
Bei nächsten Lied hüpft die Band komplett in Richtung Neo-Prog. Das fabelhafte Instrumental "One Thousand Eyes" zeigt mal, was für spielerische Fähigkeiten die Jungs besitzen. Fast schon klassicher Prog der 70er Jahre wird soundmäßig transportiert in die Jetztzeit.
Jetzt schlägt das Pendel wieder in wilde Punkigkeit um. "The Parting of Ways" wird von fiebrigen Keyboardklängen eröffnet und der etwas hektische Anfang mündet in einen traumhaften, mehrstimmig gesungenen Refrain. Da sind sogar die kurzen "ohohohoh's" verziehen.
Ein vergessener Rockhit aus den 80ern? Ne, das ist nur "You're not in". Ein Song über Außenseiter und ausgeschlossen Sein. Manchmal vergisst man zwischen all den Melodien die ernsthaften Absichten der Texte. Gegen Ende wird das ganze durch tolle Rhythmik von Schlagzeug und Piano aufgelockert.
Beim Titeltrack und letzten Song zeigen Great Wide Nothing nochmal ihr ganzes Können. Traumhafte Gesangslinien, getragen von Piano und Keyboard. Der mehrstimmige Refrain bleibt für länger im Kopf. Das Album wird ruhig, nur mit Pianoklängen beendet.
Der Band ist mit ihrem vierten Studioalbum "A Shout Into The Void" ein echtes Highlight gelungen. Sehr vielseitig und versiert zeigen sich die drei Musiker. An Melodien wurde keineswegs gespart. Vieles bleibt direkt im Ohr haften. Die hohe Energie wird oftmals vom fabelhaften Schlagzeugspiel erzeugt. Der Sound der Tasteninstrumente ist famos.
C. Zeiger/BBS - 14/15 Punkten
Tracklist:
1. Utopia (5:38)
2. Rules of Engagement (5:39)
3. Chain of Command (4:13)
4. Brain of Fire (5:38)
5. One Thousand Eyes (7:13)
6. Parting of Ways (6:36)
7. You're Not In (4:39)
8. A Shout Into the Void (6:06)
Total Time 45:45
Line-up:
Daniel Graham / bass, guitars, vocals
Dylan Porper / keyboards, guitars, supporting vocals
Jeff Matthews / drums
Sicherheits- & Herstellerinformationen:
Just For Kicks Music
Forsthof Julianka
25524 Heiligenstedten
Deutschland
info@justforkicks.de
| Format: | CD |
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| Genre: | PROGRESSIVE |
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