MAGENTA
Tarot CD+DVD
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Tarot CD+DVD
21,99 €*
Dieses Produkt erscheint am 9. April 2026
| Artikelnummer: | 42960 |
|---|---|
| Label: | Tigermoth |
| Format: | CD |
| Genre: | PROGRESSIVE |
| Erscheinungsdatum: | 09.04.2026 |
Produktinformationen " Tarot CD+DVD"
The CD/DVD set contains the 'Tarot' CD plus a DVD with 5.1 DTS and Dolby Digital. It also features promo videos, live acoustic videos and interviews with both Rob and Steve Reed.
Das CD/DVD-Set enthält die „Tarot”-CD sowie eine DVD mit 5.1 DTS und Dolby Digital. Außerdem enthält es Promo-Videos, Live-Akustikvideos und Interviews mit Rob und Steve Reed.
Das neue Studioalbum der legendären britischen Band um Rob Reed erscheint im Frühjahr 2026.
Rob Reed:
“It’s been a while since Magenta have released a new studio album. As always, I’ve been busy with various other projects and have been waiting to find something new to say musically for the new album. We have released so many CDs, EPs and DVDs over the last 25 years, and I always aim to ensure every album is different and the sound ever evolving.
This time I decided that I would write the material to suit Tina’s voice and during the writing process it became easy to imagine her singing it. Usually, I would just write the songs and hope that it was in her range. We took a lot of time making sure the songs were in the right key to get the most out of her voice.
Musically I decided that I would look back to what the blueprint was when we started Magenta back 2001. I was, and still am, a massive fan of Renaissance, and when we made Revolutions, I was very much influenced by their unique sound. So, on this project I really wanted to have one distinct style, a mix of orchestra, guitars and keyboards but with the bass guitar loud and proud.
I’m very pleased by what we’ve achieved and think that ‘Tarot’ is the most coherent and consistent Magenta album to date and can’t wait to unleash it to the world.”
01. The Lovers 9:02
02. Etude 1 0:24
03. The Magician 8:20
04. Etude 2 0:21
05. The World 9:27
06. Etude 3 0:24
07. Strength 10:02
08. Etude 4 0:22
09. The Empress 10:07
10. Tarot 4:39
Total: 53:08
Endlich ist es da, das neue Studiowerk der walisischen Symphonic-Prog-Band. Nach dem orchestralen, sich an den Arbeiten großer Filmkomponisten wie John Barry, John Williams und Ennio Morricone orientierenden „The White Witch“ (2022) kommt „Tarot“ deutlich bodenständiger und rockiger daher. Geholfen hat dabei Superdrummer Nick D'Virgilio (Spock’s Beard, Genesis, Steve Hackett, Big Big Train etc.), der sich im Studio zum Kern der Band – Robert Reed an den Keyboards, Gitarrist Chris Fry und Sängerin Christina Booth – gesellte. Als direkte Inspirationen dienten laut Reeds eigener Aussage Acts wie Renaissance und die frühen ELO sowie natürlich Yes und Emerson, Lake & Palmer.
Mit Ausnahme des keine fünf Minuten auf die Uhr bringenden, abschließenden Titelstücks und der kurzen Etüden zwischendurch handelt es sich bei allen Liedern um Neun- bis Zehnminüter. Zur Einschätzung haben wir im Folgenden einfach mal unsere spontanen Eindrücke beim ersten Hördurchgang zu den insgesamt zehn Stücken notiert:
„The Lovers“
Einem kurzen, barock anmutenden Intro folgend setzt die Band in voller Stärke ein und die Nummer wird fortan vor allem von der Rhythmussektion angetrieben. Dennoch fühlt sich „The Lovers“ leicht, fast schwebend an. Das wird nicht nur während der ätherischen Gesangspassagen, sondern speziell mit dem epischen Gitarrensolo immer evidenter. Letzteres wird von kauzigen kleinen Keyboard-Spielereien und gegenläufigen Bassparts untermalt, was ihm eine besondere Würze gibt.
„Etude 1“
Das erste von vier kurzen instrumentalen Zwischenspielen ist ein sehr warm klingendes und emotional präsentiertes Solostück an der Akustikgitarre.
„The Magician“
Der rockige Einstieg täuscht ein wenig, denn nach nicht einmal 30 Sekunden übernehmen eher ruhige, verträumte Pianoklänge und Christina Booths elfengleiche Stimme, die eine faszinierende Geschichte über Magie als heilende Kraft erzählt. Zwischendurch schwellen Schlagzeug, Bass und Gitarre dann aber doch immer wieder an, wodurch das Lied eine erstaunliche Laut-leise-Dynamik entwickelt.
„Etude 2“
Ein weiteres kurzes Zwischenspiel, dieses Mal etwas flotter und mit dem Keyboard vorgetragen, das zwischendurch wie eine Flöte klingt.
„The World“
Erinnern die ersten Takte noch an die etwas jazzigeren Momente in Yes-Keyboarder Rick Wakemans Solo-Schaffen, so mutiert „The World“ danach schnell zu einem veritablen Popsong für Erwachsene – zugegebenermaßen einen eher anspruchsvollen und komplexen, aber trotzdem erstaunlich lieblichen. Wie schon bei „The Lovers“ sind auch hier Bass und Schlagzeug erstaunlich dominant, ohne den Rest des Instrumentariums jemals einzuschränken oder gar zu erschlagen. Hier gibt es ebenfalls wieder ein großartiges Gitarrensolo, das im Sinne des Songs allerdings deutlich knapper ausfällt – nur, um am Ende nochmal mit voller Kraft zurückzukehren.
„Etude 3“
Eine Kombination der Elemente aus der ersten und der zweiten Etüde. Wie die beiden Vorgänger sehr schön und deshalb irgendwie zu kurz.
„Strength“
Sowohl Booths Gesang als auch die Instrumentation lassen im ersten Part an eine Kombination aus 1970er-Prog und Folkrock im Stile von Fairport Convention, Pentangle und ähnlichen Acts denken. Im späteren Verlauf wird mehr aufs Gas getreten und das Lied entwickelt sich in eine eingängigere, etwas stärker rockende, zeitweise aber immer noch lieblich-folkige Richtung – sehr interessant.
„Etude 4“
Erneut eine Kombination aus akustischer Gitarre und Keyboards, wobei die Sechssaitige klar den Ton angibt. Wie bei den anderen Etüden glaubt man just zu wissen, wohin sich das Stück entwickeln könnte, da ist es schon vorbei.
„The Empress“
„The Empress“ legt ein folkrockiges, flottes Tempo vor, bei dem die Band hörbar Spaß hat. Und auch Booths Stimme klingt hier noch befreiter – einfach erfrischend. Im Mittelteil wird es dann deutlich nachdenklicher und ein wenig düster, bevor das Ganze in ein entfesseltes Jazzrock-Orgelsolo à la Keith Emerson mündet, das den Song wieder zum Drive des Beginns zurückführt. Zum Höhepunkt des letzten Parts gibt es dann ein einmal mehr grandioses Gitarrensolo. Dieser Song wird live definitiv ein Knaller sein.
„Tarot“
Zum Abschluss wird es richtig versöhnlich: Klavier und Stimme harmonieren hier exzellent. Als dann die Streicher und ein fast schon an Gospel erinnernder Chor dazukommen, fehlt eigentlich nur noch das Einsteigen der restlichen Band und der Bombast wäre perfekt – was natürlich umgehend passiert. Was für ein Finale! Danach will man die Platte sofort noch einmal hören.
Review. Oliver Kube
Sicherheits- & Herstellerinformationen:
Just For Kicks Music
Forsthof Julianka
DE - 25524 Heiligenstedten
Germany
info@justforkicks.de
| Format: | CD |
|---|---|
| Genre: | PROGRESSIVE |
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